Kastellaun 2007

 

Ja, wir waren schon wieder da!

Good News im Oblatenkloster Engelport.

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Wie oft waren wir jetzt schon im Kloster Engelport bei Kastellaun?

Vier mal? Fünf mal?

 

Immer wieder zieht es uns an diesen schönen Ort und so ist es auch am Freitag des ersten Februar-Wochenendes 2007 wieder Zeit, die Tasche zu packen und in Fahrgemeinschaften Richtung Hunsrück zu düsen:

 

Treffpunkt 18 Uhr bei Kloster-Chefkoch Bruder Manfred im Speisesaal.

 

Ein kleiner Stau bei Köln – kaum der Rede wert. Die Vorfreude steigt mit jedem Kilometer, den wir uns nähern. Die letzte lang gezogene Kurve … endlich … die stolzen Klostermauern versinken gerade in der Abenddämmerung.

 

Bruder Otto wartet schon an der Rezeption: Großes „Hallo – da sind wir wieder!“, die Zimmerschlüssel liegen schon bereit. Die Taschen werden schnell ins Zimmer geworfen und dann ab zum Essen. Wie heißt es so schön: Ankommen und sich wohl fühlen!

 

Fast alle sind inzwischen eingetroffen, 25 Erwachsene und sechs Kids. Die Stimmung ist bestens und es wird ordentlich getöttert.

Danach ist Treffpunkt im Probenraum: Großes „Ohhh!“ und „Aaah!“. Da steht es – unser niegelnagelneues Stage-Piano, auf das wir so lange gespart haben. Wir nennen es liebevoll „Roland“ – steht ja auch drauf J!

 

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Aber: Detlev (Schopphoff), unser Pianist, fehlt noch für die feierliche Einweihung.

 

Wir erfahren: Der kommt morgen nach.

 

 

Nach einem Stündchen Andacht, Singen und Besprechen werden die meisten schon ungeduldig: „Dürfen wir jetzt in den Keller?“ tönt es grinsend immer wieder aus der einen oder anderen Richtung. Endlich hat unser Chorleiter Manuel (Martitz) ein Einsehen und gibt grünes Licht für den gemütlichsten Teil des Abends.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der gute Geist im Klosterkeller, Bruder Josef, hat schon längst Tische zusammen gerückt und erwartet uns schon. Es dauert nicht lange, bis kräftig gesungen wird.

 

Als unbestrittenen Höhepunkt des Abends gibt Bruder Josef „sein Lied“ von der „Flunder und dem Harung (s tata tirallalla)“ zum Besten. Der Chor nimmt seine ureigene Rolle wahr und unterstützt ihn beim Refrain nach Kräften.

 

Gut, dass das das Kellergewölbe nahezu schalldicht ist!

 

 

 

 

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Dennoch sind (fast) alle rechzeitig beim Frühstück und so können wir den Samstag für zwei ausgiebige Proben für unser Konzert im September nutzen. Bei den Kindern kommt auch keine Langeweile auf: im Kloster kann man super auf Entdeckungstour gehen und Verstecken spielen.

 

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht erstmal ein kleines Nickerchen? Diese Ruhe hier!

 

Die meisten absolvieren später eine ausgiebige Wandertour hinauf zur Burg unter der „sportlichen Leitung“ von Ausdauer-Wunder Beate (Lellmann), die „Fußlahmen“ spazieren lieber entspannt am Rhein entlang. Am Abend haben alle ordentlich rote Bäckchen!

 

 

 

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Auch der zweite Abend wird selbstverständlich im Klosterkeller verbracht. Bei Knabbereien und einem Gläschen vom Lieblingsgetränk vergeht der Abend wie im Fluge. Allerdings gibt es heute Abend zwei Höhepunkte:

 

Zuerst einen spontanen Gospelvortrag der Kinder und um Mitternacht hat Petra (Rosendahl) Geburtstag. Bei Kerzenschein und entspannter Gitarrenmusik von Ralf (Benesch) und Udo (Ohmstedt) ist die Stimmung sehr romantisch. Mit einem „Irischen Segen“ begleiten wir Petra in ihr neues Lebensjahr.

 

 

 

 

 

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Am Sonntagmorgen ist ein wenig Hektik angesagt. Vor dem Frühstück müssen wir uns noch auftrittfein machen, die Betten abziehen und die Tasche packen. Fast ein wenig zu schnell geht es uns. Wir haben kaum Zeit, uns zu verabschieden, denn in Kastellaun wartet man schon auf uns: Singen im Gottesdienst.

 

Die Kinder haben spontan beschlossen, uns mit ihrem Song vom Vorabend auch im Gottesdienst zu unterstützen: Das war Spitze, Rabea (Benesch), Rabea (Schröder) und Max (Martitz-Teutsch)!)

 

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Alles hat gut geklappt und auch „Roland“ hat seinen ersten Auftritt gut überstanden. Vor der Heimfahrt dürfen wir uns noch beim Mittagessen im Gemeindehaus stärken.

 

Schade! So schnell ist das Wochenende vergangen.

 

Aber „nach Engelport“ ist ja auch „vor Engelport“ – und beim nächsten Mal bleiben wir garantiert einen Tag länger!

 

 

(SP)